Schlafplatzbörse

Für alle die in der Metropolregion Nürnberg kein Bett ihr Eigen nennen können bieten wir eine Schlafplatzbörse an. Falls ihr und eure Freund_innen einen Platz zum Übernachten sucht, schreibt uns doch bitte eine Mail mit der Anzahl der Personen an afa-kongress@riseup.net.

Wichtig: Sendet uns keine Klarnamen. Es reicht die Anzahl der Personen. Kommt am Kongress bitte zum Infopoint und ihr erhaltet dort dann weitere Infos. Bei Bedarf gibt es auch FLIT* Schlafplätze.

Antifa Kongress Bayern 2016

Auch 2016 gibt es wieder einen bayernweiten Antifa-Kongress.

Gemeinsam mit euch wollen wir mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops dem völkischen Rollback und allen mit ihm verbundenen Scheußlichkeiten auf den Grund gehen und uns überlegen, was die radikale Linke den derzeitigen Zuständen entgegensetzen kann. Weitere Schwerpunkte werden die Themen Feminismus und Kapitalismuskritik sein. Wer so viel Theorie büffelt, muss natürlich auch feiern können. Samstagabend könnt ihr die Bierflaschen scheppern lassen und das Tanzbein zu den Beats schwingen, die euch auf den Plattentellern serviert werden. Wir sehen uns in Nürnberg!  

Der Kongress wird in K4 und Projekt 31 stattfinden

kong16

Party!

Das musikalische Abendprogramm ist fix. Nach dem Abschluss-Podium entern Kobito und Image Ctrl die Stage. Das bedeutet:
zwei Rapcrews auf der Bühne, die Bande von Kobito auf Deutsch und Image Ctrl auf Englisch.

Die 3 DJs KaiKani, DJ Boogie Dan und Forster Ctrl sorgen dafür, dass die Aftershowparty garantiert nicht zu kurz gerät und jeder seine Portion vom Bass abkriegt.

Antifa-Kongresstag Bayern

Am 31. Oktober 2015 findet in München ein Antifa-Kongress-Tag statt. Geboten werden Workshops, Vorträge und Diskussionen rund um antifaschistische Theorie und Praxis. Dabei wollen wir uns zusammen mit euch unter anderem die aktuellen Entwicklungen in der bayerischen  Naziszene anschauen, uns Tipps für eine gute Demovorbereitung holen und uns etwa mit der Frage befassen was Antifa mit Feminismus zu tun hat, ob der 30. Geburtstag ein zwingender Grund zum Ausstieg sein muss und was es eigentlich mit diesem Gerede von der Antifa in der Krise auf sich hat. Die abendliche Party bietet Gelegenheit zum entspannten Plauschen, Vernetzen und gemeinsamen Feiern.

endlich!

Morgen geht es los: Der Antifa Jugenkongress öffnet, nicht nur für Jugendliche, seine Türen.

Wie angekündigt, wird es auch für Kurzentschlossene möglich sein am Kongress oder den einzelnen Veranstaltungen teilzunehmen. Als kleinen Beitrag zur Kongressfinanzierung würden wir uns über einen Unkostenbeitrag von je 3 Euro für die Abendveranstaltungen freuen. Wer Samstags auch schon tagsüber teilnehmen möchte, steuert bitte 5€ bei.

Der Kongress beginnt um 17 Uhr mit dem Auftaktplenum, auf dem ihr alles über die folgenden Tage erfahren und euch einbringen könnt. Wir freuen uns auf euch und auf einen großartigen Kongress.

Party am samstag: This is not a love song

Am Samstag im Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102)

1kenny
Kenny Kenny Oh Oh (Punk, Leipzig/Berlin)
Eingängiger Riot Grrrl-Punk für Feminismus und das schöne Leben.

2street
Street Eaters (Post-Punk, USA)
Atmosphärischer Truwave-Postpunk aus Berkeley/Oakland. “…a welcome return to the weird era between punk and new wave.”

3grgr
GrGr (Elektropunk, München)
Formvollendete 8-Bit Gameboypunk Leckereien aus München.

Aftershowparty:
Flux//Raveinvaders (Techno, München)

Beginn nach dem letztem Vortrag. Das Kafe Marat ist vom DGB-Haus mit dem Bus bequem in wenigen Minuten zu erreichen.

kenny

Endspurt

In gut einer Woche geht es los. Bis zum 24.10. läuft die Anmeldefrist für das Komplettpaket, das neben der Kongressteilname, leckere vegane Verpflegung für das ganze Wochenende, freien Eintritt zur Party am Samstag und bei Bedarf die Vermittlung eines Schlafplatzes beinhaltet.

Daneben gibt es natürlich auch für Kurzentschlossene die Möglichkeit am Kongress teilzunehmen. Auch ein spontaner Besuch einzelner Veranstaltungen ist möglich. Mehr dazu unter dem Punkt Anmeldung.

Abendveranstaltung am Samstag…

Bernard Schmid
Die europäische Rechte

Fast 60 Prozent der Stimmen wurden am 9. Oktober im englischen Clacton-on-Sea für einen Kandidaten der rechtsnationalistischen, EU- und einwanderungsfeindlichen Partei UKIP abgegeben. Er zog triumphal ins Unterhaus des britischen Parlaments ein. Am 31. August und 14. September erzielte die Partei AfD („Alternative für Deutschland“) Ergebnisse in der Nähe oder oberhalb der Zehn-Prozent-Marke in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Ohne vom französischen Front National (FN) zu reden, dessen Liste bei den Europaparlamentswahlen im Mai dieses Jahres glatte 25 Prozent der Stimmen holte…
Diese Nachrichten scheinen zusammenzugehören. Tatsächlich zeugen sie von einer gemeinsamen Dynamik – und die genannten Parteien weisen wesentliche gemeinsame Merkmale auf, oder besetzen jedenfalls einen vergleichbaren Platz im jeweiligen politischen System. Aber diese Gemeinsamkeiten dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch erhebliche Unterschiede zwischen diesen politischen Kräften gibt. Auch jenseits von wohlfeilen Distanzierungen, dank derer man jeweils den Nachbarn zum „Rassisten“ erklärt, um sich selbst reinzuwaschen, heben sie sich voneinander ab.
Der Versuch der Abgeordneten des französischen FN und seiner Chefin, Marine Le Pen, zur Bildung einer Fraktion im neu gewählten Europaparlament scheiterte – während UKIP-Chef Nigel Farage seinerseits eine Fraktion gründen konnte. Die deutsche NPD und die griechische „Goldene Morgenröte“ werden von beiden geschnitten. Der Niederländer Geert Wilders schwärmt von Israel. Er war jedoch mit dem französischen Front National verbündet, dem von anderen Rechtsparteien in Europa vorgeworfen wird, noch zu stark vom Antisemitismus geprägt zu sein, statt die muslimische Einwanderung zum strategischen Hauptfeind zu erheben. Auch innerhalb der jeweiligen Länder und Parteien gibt es strategische Differenzen: NPD und AfD legen unterschiedliche Profile an den Tag, während der französische FN über seine Teilnahme oder Nichtteilnahme an den Demonstrationen gegen die „Ehe für Alle“ (wie sie zuletzt am 5. Oktober stattfanden) zerstritten war.